Weniger ist mehr...

 

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100 Tage – Zwischenbilanz I

Meine Güte – es sind tatsächlich schon 100 Tage vorbei und ich mache es immer noch.
Wie ist es mir in der Zeit ergangen?
Ich dachte am Anfang, die ersten 50 Tage würden leicht und ab dann wird’s schwieriger. Es waren dann aber die ersten 70 Tage, die fast von alleine liefen, ab dann wurde es aber richtig schwierig, vielleicht konnte man es merken.
Es waren Sachen dabei, die mir schwer gefallen sind (zum Beispiel Tag 50, 61, 62, 68, 79…) und es gibt natürlich Dinge, von denen ich schon fast vergessen habe, dass ich sie mal besessen habe.
Ich habe mich in den 100 Tagen daran gewöhnt, jeden Tag was zu finden und es tut gar nicht mehr so weh wie in den ersten Tagen.
Ich habe gelernt, dass es außerdem nur schmerzt, wenn man sich gerade von den Sachen trennt und nach ein paar Tagen schon fast gar nicht mehr.

Es fällt mir inzwischen auch leichter, mich zu überwinden, was rauszuwerfen. Noch leichter fällt es tatsächlich, wenn ich eine sinnvolle „Anschlussverwendung“ dafür finde: Spende, neuer Besitzer…, einfach wegwerfen ist nach wie vor kritisch. Und ich würde mich freuen, wenn sich mal jemand meldet, der irgendwas haben möchte, hat bisher nur einmal geklappt…

Einiges habe ich auch wehrlosen Freunden und Verwandten aufgehalst – aber das kann man ja nicht ständig machen, wenn man nach 366 Tagen noch Freunde und Verwandte haben will!

Ich habe in den 100 Tagen verschiedenste Sachen zum Thema „Weniger ist mehr“ gelesen, interessante Webseiten über Minimalismus entdeckt und viele Anregungen bekommen.
Ich weiß jetzt, dass es Dinge gibt, ohne die ich wirklich gut leben kann, aber genauso gibt es Sachen, auf die will ich wirklich nicht verzichten: Klamotten- oder schuhtechnisch werde ich wohl nicht so bald minimalistisch leben können.
Beim Thema Deko kann ich aber wirklich gut mit weniger auskommen. Seit ich hier blogge, habe ich den gefährlichen Laden „Depot“ nicht mehr betreten – Selbstschutz, ja, aber ich vermisse nichts. Wenn ich das, was ich habe, mal neu arrangiere (oder wegräume…) hilft das auch schon. Deko wird echt völlig überbewertet – ok, außer Kerzen und Naturmaterialien.
Bei den ebenfalls gefährlichen Tchibo-Regalen in den Supermärkten gehe ich allerdings regelmäßig vorbei und trainiere, kein neues „überaus praktisches“ Zeug zu kaufen – hat bisher ebenfalls tadellos funktioniert! Ich bin stolz auf mich.
Den nächsten 100 Tagen sehe ich gespannt entgegen…

Danke!
Vielen Dank, für die vielen netten Kommentare, Gästebucheinträge und persönlichen Ansprachen! Von Aufmunterung, fast schon Bewunderung über Amüsement bis hin zu (nicht geäußerten, aber „hörbar“ gedachten) Gedanken a lá „Aha, und was soll das? Warum wirfst Du’s nicht einfach so weg?“ war so ziemlich alles dabei. Die deutlich überwiegende Mehrheit war aber positiv. Und wie oft habe ich gehört: „Das sollte ich auch mal (wieder) machen…!“
Danke, dass Ihr das hier immer wieder lest!

Ach ja, bloggen macht echt Spaß, ich kann mir das auch mal zu anderen Themen vorstellen… - zum Beispiel zu den Sachen, von denen ich mich auf gar keinen Fall trennen würde?

100 Tage in Zahlen
17 Klamotten-Teile - immerhin, soviele habe ich in der Zeit nicht gekauft
5 x Accessoires
ungefähr 6 x Dekozeug
13 Bücher - das hat mich jetzt überrascht, kam mir nicht so viel vor
7 Küchengegenstände
...und sage und schreibe ein Paar Schuhe...



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